Worte zum Leben: Vortragsabend

31. Juli 2021: „Wir kommen alle alle in den Himmel, weil wir so brav sind???“

mit Prof. Dr. rer. nat. Johannes Wohlrab

Am 31. Juli 2021 fand in Stubersheim ein Open Air Vortragsabend zum Thema „Wir kommen alle alle in den Himmel weil wir so brav sind?“ statt.
Ein paar Wochen vorher trafen wir uns um die groben Rahmenbedingungen zu planen. Unser Referent Prof. Dr. rer. nat. Johannes Wohlrab und das Thema waren bereits klar. Bei der Wahl des Veranstaltungsortes gab es aufgrund wechselnder Corona Regeln viele Unklarheiten. Deshalb entschieden wir uns dafür die Veranstaltung im Freien auf einer kleinen Obstwiese am Ortsrand von Stubersheim durchzuführen. Zunächst wurden Einladungsflyer und Plakate gestaltet und verteilt. Dann mussten verschiedene Dinge organisiert und vorbereitet werden. Eine Bühne mit Leinwand, Lautsprecher, Licht, WC und natürlich Stühle und Bänke mit Decken und Kissen.
Am Samstag Nachmittag trafen wir uns bei sommerlichen Temperaturen zum Aufbau. Als wir alles vorbereitet hatten und gerade noch die Lautsprecher ausprobierten kamen auch schon die ersten Gäste. Um 20:00 Uhr startete der Abend mit einer Begrüßung und einer kurzen Erklärung zu unserem Motto „Worte zum Leben“. Dieses beruht auf einer Aussage von Jesus Christus: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht!“ Matthäus 4,4
Dann sangen wir zusammen mit unserem Musikteam das Lied „Da sind Worte voll Weisheit“ von Carsten Groß, das dieses Thema aufgreift.
Mit Johannes Wohlrab kamen wir zum Thema des Abends. Er nahm uns in seinem Vortrag auf lebendige und vielfältige Art und Weise mit hinein in die Frage: „Wer kommt eigentlich in den Himmel?“ Es wurde angesprochen was verschiedene Menschen denken. Sowohl in unserer Zeit, als auch in der Zeit der Bibel gibt und gab es diesbezüglich verschiedene Ansichten. Jesus Christus widerspricht den verschiedenen menschlichen Argumenten für den Einlass in den Himmel deutlich. Dazu schauten wir uns Matthäus 7,21-23 an.
Wer stattdessen in den Himmel kommt lesen wir in der Bibel in Johannes 1,11-13: „Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden: denen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus menschlichem Geblüt noch aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen eines Mannes, sondern aus Gott geboren sind.“
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Kinder Gottes in den Himmel kommen. Fortführend hat uns Johannes Wohlrab anhand von verschiedenen Geschichten der Bibel anschaulich gezeigt, wer Gottes Kind ist und wie man es werden kann:
In Markus 2 lesen wir von einem Gelähmten, der zusammen mit seinen Freunden seine ganze Hoffnung und sein Vertrauen auf Jesus setzte. Jesus bezeichnet ihn als sein Kind, vergibt ihm die Sünden und macht ihn gesund.
Der Zöllner Zachäus begegnet uns in Lukas 19. Er hatte nichts mit Jesus zu tun, bis dieser in die Stadt kam und in seinem Haus einkehren wollte. Er öffnete Jesus die Türe und dadurch veränderte sich sein Leben. Er wurde zu Gottes Kind.
Im Johannesevangelium wird uns von der Heilung eines Blindgeborenen berichtet. Er kannte Jesus vorher nicht, doch durch die Diskussion mit den Pharisäern erfahren wir von seinem Wunsch, ein Jünger Jesu zu werden. Als Jesus ihm später wieder begegnet beginnt er an ihn zu glauben und betet ihn an.
Zuletzt ging es noch um einen Pharisäer. Er kommt zu Jesus um etwas über ihn und das Reich Gottes zu erfahren. Jesus erklärt dabei sehr ausführlich, wie ein Mensch zu Gottes Kind wird und damit beantwortet er die Frage, wie man in den Himmel kommt. Das lesen wir in Johannes 3,16: „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“
Bis heute gilt das Angebot von Jesus Christus. Er läd uns ein, sein Kind zu werden, indem wir mit unserer Schuld und Sünde zu ihm kommen, unser Leben ihm unterstellen und dabei seine Vergebung erhalten. Mit Jesus zu leben kann auf der Erde etwas kosten. Aber er verspricht jedem seiner Kinder einmal bei ihm im Himmel anzukommen.
Zum Abschluss sangen wir unter Begleitung von unserem Musikteam das Lied: „Vergiss nicht zu danken“ von Heino Tangermann. Denn diese Botschaft ist wirklich Grund zu danken.
Nach dem offiziellen Teil gab es noch genug Zeit für Gespräche und etwas zu trinken. Erfreulicherweise fing es erst nach dem Abbau mit regnen an, auch wenn der Abend etwas kühl wurde. Wir sind Gott dankbar, dass es möglich war diesen Vortragsabend durchzuführen und hoffen, dass in absehbarer Zeit etwas Ähnliches wieder zustande kommen darf.

>>Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht!<< Matthäus 4,4